Typisch Mann, typisch Frau?
Frauen sind so – Männer sind so. Typisch. Heute sterben starre Geschlechterbilder langsam aus? Von wegen.
Studien zeigen, dass sich Frauen und Männer im Beruf unterschiedlich verhalten. Der TaschenGuide erkennt die Verschiedenheit von Männern und Frauen an und hilft bei einer Sicht, mit der beide Geschlechter in der Reflexion ihrer Verhaltensweisen unterstützt werden können. Der Fokus ist ganz klar auf den Stärken. Natürlich kommen auch Knackpunkte und Eigenheiten zur Sprache, die Missverständnisse und Konflikte provozieren.
Der Ratgeber hilft, verschiedene Einstellungen und Verhaltensmuster besser zu verstehen und liefert Ideen, wie die Unterschiede im Arbeitsalltag genutzt werden können, um ein kreatives und produktives Miteinander auf Augenhöhe zu fördern.
Hier finden alle Antworten, die sich fragen:
- Wie verhalten sich Frauen in Führungspositionen?
- Wie gehen Männer mit Machtstrukturen am Arbeitsplatz um?
- Welche Vorteile haben gemischte Teams Vorteile gegenüber homogenen Teams?
- Wie lässt sich ein gutes berufliches Miteinander realisieren?
- Was kann Mann von Frau und Frau von Mann lernen?
Das Autorenteam hilft dabei, die Andersartigkeit des Gegenübers als etwas Positives zu verstehen. Tipps und Tools zur erfolgreichen Karriereplanung sind hier genauso zu finden wie Hilfestellungen für eine Verbesserung der Arbeit in Projekten, Teams oder in der Führung.
Folgendes Zitat aus dem Buch möchte ich Euch verraten. Es hilft nicht nur beim Thema Diversität im Arbeitsleben, sondern generell im Umgang mit Menschen (und Konflikten): „Und bist du nicht willig, dann brauch ich Geduld!“
Diese Aspekte und Prinzipien sind auch noch hilfreich:
- Gleichwertigkeit (nicht Gleichheit!) von Männern und Frauen voraussetzen
- Anderssein begrüßen
- (Selbst-) Reflektion üben
- Stereotype erkennen und ihre negativen Effekte vermeiden
- Auf Augenhöhe kommunizieren
- Zuerst verstehen, dann verstanden werden
Verschiedene Zielgruppen bekommen Hinweise und Tipps: Für Führungskräfte gibt es Input für den Umgang mit und den Weg zu mehr Diversität; Anregungen, um sich Mechanismen bewusst zu machen und eigene Automatismen aufzudecken und zu ändern. Typische „Frauenfragestellungen“ werden auch adressiert. Dabei werden die „Männerinteressen“ auch nicht vergessen.
Fazit: Gutes Thema, gutes Buch, kluge Rundumsicht
Ich frage mich die ganze Zeit nur – welcher Mann liest das?
Themen
- Typisch! Oder eher nicht?
- Unterschiede konstruktiv nutzen
- Umgang mit Misserfolgen und Fehlern
- Problemlösestrategien und Umgang mit Macht
- Führung und Karriere
- Was Männer Frauen nicht erzählen
- Gender Balance: Zukunftstrends und wie Unternehmen profitieren
- Denkfallen und Vorurteile
- Diversitätstrainings, Frauenförderung, Männerförderung
Ruth Terink und Richard Schneebauer: „Typisch Mann, typisch Frau? Wie Frauen und Männer noch besser zusammenarbeiten. TaschenGuide“. Haufe 2021. 9,95 EUR. ISBN 978-3-648-14262-2.
Maria
W. aus K. zum Thema Technik:














Zum Einstieg haben wir erst mal ein paar Arbeitsplatzsettings ausgetauscht. D. h. alle, die wollten, konnten ein Foto mit ihrem Arbeitsplatz hochladen und mit den anderen teilen. Links das Arbeitsplatzsetting vom Profi und Konferenzorganisator (schon fast ein echtes Studio).
Meine mitgekritzelten Stichworte dazu: Kommunikation ist wichtig (wie immer, nix Neues, aber immer wieder wichtig), online Leute schulen erfordert direktiveres Arbeiten (mach ich auch mal gern… ’ne ganz klare Ansage zwischendurch) und schlau eingesetzte kann Technik sehr unterstützen – wobei man immer Plan B haben sollte, auch technisch, d. h. niedrigschwellige Tools vorhalten, die alle schnell nutzen und verstehen können. Als da wären: Chat. Officedateien zum Teilen oder Verteilen (Word, PPT). Und irgendeine Technik für Bild+Ton (sprich: Videoconferencing, wenn Webinartechnik nicht so recht funktionieren will).

Die Idee kam mir, als ich Nüsse vor mir liegen hatte. Nüsse, die ich nicht unbedingt selbst behalten muss. Nüsse, die ich nicht essen darf (Haselnüsse) oder muss (Walnüsse in Schale, denn ich hab noch soo viele fertig geschälte, die ich auch noch auffuttern muss).
Mal überlegen…


Die nächste Walnuss war so gut versteckt, dass sie nicht gefunden wurde (s. Pfeil). Tage vergingen. Wochen. OK. Dann wechsel ich hier mal das Versteck. Soll ja jemand futtern, soll ja kein Walnussbaum werden oben auf der
Um von den Besten zu lernen, bin ich wochenlang im Herbst um die Profis herumgeschlichen. Habe sie beobachtet. Standfotos zur späteren Analyse gemacht. Die Orte auch außerhalb der Profi-Trainingszeiten – die waren gerade auf der Massageliege oder auf der Couch in ihrem
Erst mal auf den Rasen. Logisch. Da ist Vergraben einfach. Stollen prüfen, damit es mit dem Spurten gut klappt. Dann Blätterverteilung checken. Und natürlich die Nuss nicht vergessen. Und Zurückhaltung! Noch nicht auffressen. Das Vergnügen kommt erst später!
Nächste Lektion: „Hinter und unter“
So, die nächste Lektion: „Unerwartet und unsichtbar“
Lektion: „Überflieger“

Big-Data-Paradox (Zitat): „135 insane Social Media stats that Marketeers will have to know in 2020!“ Ja klar.