Onlineshop
Was für eine großartige Idee! Krystyna Paszko aus Polen hat einen Onlineshop aufgesetzt, der Kosmetikprodukte anbietet. Auf den ersten Blick.
Die ansteigende häusliche Gewalt bzw. vermehrte Berichte darüber während der Pandemie haben eine junge Frau aus Polen aktiv werden lassen. Durch Lockdown (oder Shutdown) wurden die meisten Menschen auf das engste Umfeld zurückgeworfen. In schlecht funktionierenden Beziehungen ist dadurch die Quote der Gewalt leider auch angestiegen. Und Hilfe ist „draußen“ – was also tun?
Die 17-Jährige erklärt:
„Firstly, I heard about the increase in domestic violence cases during the pandemic. Then I heard about a French initiative, where people go to the pharmacy and ask for a special mask that lets the pharmacist know they are a victim of domestic violence. I thought it was a brilliant idea, so I came up with the idea of selling cosmetics.“
Das war die Geburtsstunde des Shops „Kamille und Stiefmütterchen“.
Wie funktioniert das?
Opfer können unbemerkt einen Hilferuf senden, selbst wenn der Peiniger (die Peinigerin) danebensitzt. Wie? Das Opfer beschäftigt sich offensichtlich mit dem Einkaufen irgendwo online in einem Shop, da gibt es Kosmetik.
Kontakt und direkte Hilfe
Wenn das Opfer dort nach einer Salbe oder Creme fragt, antwortet statt einer/s Verkäufer:in eine Psychologin oder ein Psychologe. Beispielsweise könnte die Frage lauten, wie lange die „Hautprobleme“ denn schon bestehen. Oder wie die Haut auf den Zusatzstoff „Alkohol“ reagiert. Füllt die bedrohte Person dann das Bestellformular aus, gibt sie dort ihre Adresse ein – als Code dafür, dass Vertreter:innen der offiziellen Stellen einen Hausbesuch abstatten.
Ihren Plan für solche einen Onlineshop machte die Erfinderin auf ihrer Social-Media-Seite publik: „I thought it would only be for my friends, and friends of friends. I thought I would help maybe one person or two, but the shares […] were big and it became really popular.“ Als Pfadfinderin ist es für Krystyna selbstverständlich zu helfen. Und hier hatte sie eine Idee, die vielversprechend war.
Umsetzung
So bestärkt, wandte sich Krystyna an das Women’s Rights Centre, eine polnische NGO, um dort Unterstützung zu erfragen. Diese wurde in Form von psychologischen Fachkräften und Anwält:innen gewährt, die mit der Website arbeiten.
Die Präsidentin des Women’s Rights Centre, Urszula Nowakowska, war „very impressed“ von diesem Projekt. Wie sie weiter ausführt, zeigen die offiziellen Polizeidaten keine höheren Zahlen bei häuslicher Gewalt im Jahr 2020. Allerdings zeigt die Erfahrung, die die Organisation bei ihrer Hotline während der ersten Monate des Lockdowns hat, dass dort – verglichen mit 2019 – rund 50% mehr Anrufe gezählt hat.
Zielgruppe
Seit dem Start haben mehr als 350 Leute Kontakt über die Website gesucht. Die meisten Opfer sind jung, nicht älter als 40 Jahre, und etwa 10% davon sind männlich.
Was das Team hinter der Website noch festgestellt hat: Jüngere Frauen schreiben heutzutage eher auf Facebook als dass sie das Telefon nutzen; es ist für die jüngeren Frauen eine natürlichere Form der Kommunikation, auch den Facebook-Chat zu nutzen. Die meisten (männlichen) Nutzer sind Teenager.
Mehr Infos
Preiswürdig
Mit dieser Idee hat Krystyna Paszko dann auch einen Preis der Europäischen Union gewonnen. Dieser ist dotiert mit 10.000,- EUR.
Respektvoller und lauter Applaus!
Maria
Der Ozean mit den Augen eines Kraken. Spoiler: Recheckig!





Wer hat’s erfunden? Die Australier…
Urbanes Leben, großen Metropole, besondere Plätze bieten viele Möglichkeiten. Alltagsszenen und Augenblicke mit der Kamera festhalten oder kleine Geschichten durch ein Bild erzählen. Auch im unmittelbaren Umfeld, sei es die Kleinstadt, das verschlafene Nest oder der Arbeitsalltag, finden sich für die Straßenfotografie ausreichend Gelegenheiten für authentische und ausdrucksstarke Fotos. Ihre Erfahrungen dazu teilt die Autorin und Fotografin in diesem Buch. Es besteht aus genau 3 Teilen: Einleitung (2 S.), Übungen (191 S.) und Fazit (1/2 S.) – 75 Übungen, um genau zu sein.
Das Sommerstudium in diesem Jahr ist komplett online gelaufen, und war doch auch in Furtwangen und in Freiburg – wie ursprünglich geplant, widergespiegelt in den Grußworten beim Auftakt.
Und so konnte ich mich ganz bequem abends in die Events reinbeamen…
Lernen und gewinnen konnte man hier:


Dort kann man praktischerweise die Hardware auch als Simulation ablaufen lassen, so dass man schnell mal sehen kann, was schon läuft. Da kann man auf Knopfdruck die Werte für die verschiedenen Sensoren einstellen oder „schütteln“, um den Lagesensor anzusprechen. Wenn es denn klappt, wie geplant ;-)



Live-Online-Trainings (LOT) erleben (offensichtlich) einen Boom. Virtuelle Lernformate können oft genau so reichhaltig und lebendig sein wie Face2Face-Veranstaltungen. Hier wie dort sorgen die Formate dafür, dass sich die Teilnehmer:innen kennenlernen, in Interaktion gehen, Themen bearbeiten. Dass gewiefte Anwendung, Auffrischungen und Wiederholungen das Gelernte vertiefen.
Das ist das einzige Sketchnotebuch für den IT-Bereich, das ich kenne. Und es braucht Konkurrenz auch nicht zu fürchten. Es enthält, komplett aus der Perspektive der Arbeit in der IT eine vielfältige Einführung ins Sketchnoting für alle möglichen Einsatzbereiche. Alle Einsatzbereiche kann ich mir gut vorstellen (nur nicht die tägliche Arbeitsplanung, was an meinen persönlichen Präferenzen liegen mag).




Kim, Vanessa und Metin staunen nicht schlecht, als sie einen kleinen Hamster treffen, der ein Raumschiff fliegt. Er lädt sie ein, ihn zu seinem Heimatplaneten zu begleiten. Auf ihrer Reise durch den Weltraum erleben sie jede Menge Abenteuer …