222 Sachen falten
Nein, nicht nur Schmetterlinge – hier gibt’s eigentlich alles. (Und das menschenerdacht: „Loewe-Bücher: garantiert ohne KI“)
Das Buch ist für viele Stunden Bastelspaß ausgelegt: Das Buch ist robust, vom Einband bis zu den einzelnen Seiten.
Bevor es in die einzelnen Anleitungen geht, gibt es eine Materialliste, Tipps zum Papier, das Ganze: Kurz, knapp, klar. Die kleine Faltschule zu Beginn ist vor allem für Neulinge hilfreich. Dann geht’s zu den Anleitungen, immer beginnend mit dem fertigen Werk, so dass man sieht, wohin die Reise geht. Symbole geben Orientierung: Schwierigkeit, Format, benötigtes sonstiges Material (z. B. Empfehlung, ein Falzbein zu nutzen).
Grashüpfer und Springfrosch, Himmel & Hölle und jede Menge Fliegzeuge… die fertigen Kunstwerke können manchmal sogar noch mehr als nur Aussehen wie etwas: Springen, Fliegen, Spielen. Großes Kino!
Apropos Fliegzeuge: Sooo viele unterschiedliche Papierflugzeuge, ich bin echt beeindruckt. Da kommt man direkt auf Ideen… Wie wäre es mit einem kleinen Test, welche Variante die weitesten, kurvigsten, längsten Flüge hinbekommt? Oder einem Wettbewerb? Just saying.
Am Ende ist ein Stichwortverzeichnis, yippieh… so findet man schnell, was gerade angesagt ist.
Fazit: Krass gut. Voll familientauglich!
Themen/Faltideen
- Flieger & Schiffe
- Spiele & Hexentreppe
- Schachteln, & Umschläge
- Hüte
- Sterne
- Häuser
- Dinge & Sachen
- Klamotten
- Pflanzen
- Tiere: Groß, klein, Gesichter
- Tiere: Land, Luft, Wasser
- Saurier
- Buchstaben & Zahlen
Norbert Pautner: „222 Sachen falten. Origami, Papierflieger und Faltspiele – in wenigen Schritten leicht erklärt“. Ab 8 Jahren. Loewe 2026. 12,95 EUR. ISBN 978-3-7432-1877-2.
Maria
Ein Sachbuch für Kids über außergewöhnliche Fähigkeiten. „Wer immer noch denkt, Menschen seien die klügste Spezies der Welt, lebt hinterm Mond. Oder unterm Ameisenhaufen.“ Mit dieser Sicht startet das Buch in viele Beispiele tierischer Talente.





Skandinavien ist schon wieder weiter als der Rest der Welt…Als Dumbphone bezeichnet man ein einfaches Handy mit einem Minimum an Funktionen. Es kann Telefonieren und SMS-Schreiben, hat oft einen Wecker oder Kalender dabei, darüber hinaus kaum Internet und keine Apps.
Die Idee vom Bürstenbau hat Kristina aufgegriffen und es als Kinderprogramm auf einem Kunsthandwerkermarkt angeboten. (Bei Kinderbespaßung wird ja sonst oft „gemalt“, jedoch kaum „technisch gebastelt“). Das Basteln kam gut bei den Kindern an.



Fünf Jahre lang begleitet ein Fotograf wilde Luchse im Bayerischen Wald. Die Bilder sind sehr schön, zeigen Charaktere und Landschaften, Lebensräume, Morgenstimmung und nächtliches Treiben. Von Begegnungen mit fünf besonderen Luchsen erzählen einfühlsame Geschichten über: Mech, Becher, Stefan, Stummel und Kassandra.
„Das Grand Hotel der Gefühle“ ist ein Buch für Kinder – aber nicht nur. Damit können Klein und Groß aktiv werden. Das Mitmachbuch lädt ein zu Gedanken und Gesprächen über den Umgang mit Gefühlen.




Das Buch ist empfehlenswert. Der Autor ist lebenserfahren, klug, reflektiert und informiert. Ein bisschen fühle ich mich beim Lesen wie die Großnichte, die ihrem Großonkel gern beim Erzählen und Philosophieren über das Leben zuhört. Weil es mir weiterhilft!
